Liebe Achimerin, lieber Achimer,

haben Sie auch diese Liste mit den Namen? Ich meine diese Liste, die stets zu Weihnachten eine besondere Bedeutung hat, damit man bei der Weihnachtspost keinen vergisst. Denn es wäre ein großer Fehler, gerade an diesem Fest der Innigkeit jemanden zu vergessen.

Nun sind es nur noch ein paar Tage, dann ist der Heilige Abend da, und im Schreibwarenladen in der Obernstraße habe ich die Parade der Weihnachtskarten abgenommen:

vorgefertigte Grüße mit Kirchen- und Engelmotiven, mit Weihnachtsmännern und Einheitswünschen.

Ich kaufte Klappkarten, weil sie mehr Platz bieten, um auch persönliche Worte hinzuzufügen.

Diese Mühe möchte ich mir schon machen, zumal wir im Internet- und E-mail-Zeitalter leben. Wir kommunizieren zwar permanent untereinander auf diese Weise, aber ob wir uns verstehen, ist eine andere Frage. Sicher ist nur eins: Die Gelegenheiten, jemandem seine Zuneigung und Freundschaft zu zeigen, sind trotzdem erstaunlicherweise selten. Es gilt doch anscheinend die Devise, cool zu sein, seine Gefühle nicht zu zeigen.

Da ist neben dem Geburtstag der feste Termin „24. Dezember – Weihnachten“ die beste Gelegenheit, einmal diese Coolness abzulegen und einem Menschen zu zeigen, dass man an ihn denkt. Ich glaube fest, dass es den einen oder anderen gibt, dem ein persönlicher Weihnachtsgruß mehr bedeutet als ein Präsentkorb.

Genießen Sie, liebe Achimerin und Achimer, den Endspurt – auch beim Kartengruß schreiben. Auch wenn Sie sich vielleicht vor einem Jahr geschworen haben, den ganzen Rummel nicht mehr mitzumachen – denken Sie einfach daran: Wir sind kurz vor der „gnadenbringenden Weihnachtszeit“.

Diese wünsche ich Ihnen von Herzen.

Ihr

Rüdiger Dürr

Vorsitzender der CDU-Achim



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