„Achimer für den Sport in Uesen – Die Chance ist noch nicht vertan"

Die Frage, wie in Zukunft die Sportmöglichkeiten in Uesen aussehen werden, bewegt insbesondere die Menschen im Ortsteil zur Zeit sehr. Der TSV Uesen hat sich bereits für die von der CDU unterstützte Variante eines solide finanzierten neuen Sportzentrums am Brambusch mit drei Sportfeldern ausgesprochen. SPD und WGA blockieren diesen Vorschlag und wollen für den gleichen Preis(!) auf dem derzeitigen Sportgelände im Wohngebiet einen bestehenden Platz zum Allwetterplatz umbauen lassen. Auch die Uesener melden sich hierzu zu Wort. Anwohner Andreas Klemt hat einen offenen Brief an alle Ratsmitglieder und die Lokalpresse geschrieben, den wir an dieser Stelle im Wortlaut veröffentlichen:


„ACHIMER FÜR DEN SPORT IN UESEN
DIE CHANCE IST NOCH NICHT VERTAN

Am 18.08.2011 hat der Ausschuss für Sport und Kultur mit der Mehrheit von SPD und WGA beschlossen, eines von 2 vorhandenen Fußball-Feldern des TSV Uesen zu einem Allwetterplatz umzubauen.
Die alternative Lösung von 3 Sportfeldern auf einem neuen Standort „Brambusch“ wurde somit vorerst abgelehnt.

Somit wurde auch abgelehnt, dass der TSV Uesen nicht mehr ausreichende Angebote für die Bevölkerung zur Verfügung stellen und sogar sportlich interessierte Kinder und Jugendliche wegen fehlender räumlicher Möglichkeiten nicht berücksichtigen kann.

Und das, obwohl die Mitglieder des TSV Uesen sich mehrheitlich mit 90 % für den Umzug zum neuen Standort Brambusch entschieden hatten und der TSV die Finanzierung eines neuen Vereinsheimes übernehmen will. Für diese Finanzierung hat der TSV Uesen eine detaillierte und nachvollziehbare Kostenaufstellung vorgelegt, welche jedoch von den mehrheitlichen Nein-Sagern nicht zur Kenntnis
genommen werden wollte.

Auch die Selbstverständlichkeit, dass ebenso wie beim Ausbau der Sportstätten in Uphusen, Bierden, Baden und Achim fairerweise ein Zuschuss der ASS (Arbeitsgemeinschaft Achimer Sportvereine) mit eingesetzt wird, hat kein Umdenken bewirkt.

Bereits bei der Ausschusssitzung im August 2010 haben mehr als 200 Sportler des TSV versucht, im Rathaus ein Einlenken der Mehrheit der Politiker der Stadt Achim zu erreichen, was ebenfalls an grundsätzlicher Unwilligkeit der Umzugsgegner scheiterte. Stets werden neue Vorwände gesucht!

Wie man sieht, ist diesen Volksvertretern völlig egal, was der Bürger will – wichtig für sie sind Rechthaberei und Machterhalt!

Noch jedoch ist der Zug in die verkehrte Richtung nicht abgefahren:
Die endgültige Entscheidung – ob Brambusch (3 Felder) oder Verbleib (2 Felder) trifft der Verwaltungsausschuss am 22.09.2011 – also nach der Kommunalwahl!

Wenn also der Wille der weit über 1.000 Mitglieder von mehrheitlichen Teilen der Achimer Politik nicht respektiert wird, so könnte eine Wahl-Entscheidung eine verbesserte Zukunft des Fußballs beim TSV Uesen eröffnen.

In dieser Wahl werden die Mehrheitsverhältnisse neu bestimmt, so auch die Mehrheiten in der Zusammensetzung des Verwaltungsausschusses. Neue Mehrheiten können neue Wege bedeuten!

Für den Uesener Sport am Brambusch: Andreas Klemt, Anwohner"



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